Jahres·themen

Die Jahres·themen vom Monitoring-Ausschuss.

Jedes Jahr suchen die Mitglieder vom Monitoring-Ausschuss ein wichtiges Thema.

Zu diesem Thema arbeiten die Mitglieder dann ein Jahr lang.

Und über·legen:

Was funktioniert schon gut in Südtirol?

Was muss noch besser werden für die Menschen mit Behinderungen?

Wird die UN-Konvention eingehalten?

Wird das Landes·gesetz 7/2015 eingehalten?

Am 18. Oktober 2019 war die öffentliche Sitzung

vom Südtiroler Monitoring-Ausschuss.

Das Thema von der Sitzung war:

„Mobilität und Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen“.

 

Mobilität heißt:

Menschen kommen von einem Ort zum anderen Ort.

Und Menschen fahren oder gehen selbst·ständig irgendwohin.

Zum Beispiel:

  • Zu Fuß.
  • Mit dem Bus.
  • Mit dem Zug.
  • Oder mit dem Auto.

Dann sind die Menschen mobil.

 

Zugänglichkeit heißt:

Für Menschen mit Behinderungen darf es keine Hindernisse geben.

Menschen mit Behinderungen sollen überall hinkommen.

Menschen mit Behinderungen sollen alles benutzen können.

Dann können Menschen mit Behinderungen selbst·bestimmt leben.

Und die Menschen können überall dabei sein.

 

Bei der öffentlichen Sitzung haben die Menschen

in 4 Work·shops gearbeitet.

Work·shop ist das englische Wort für: Arbeits·gruppe.

 


 

Zusammen mit dieser E-Mail schicken wir Ihnen diese 2 Dokumente:

  • Ein Dokument mit der Power-Point-Präsentation

von der öffentlichen Sitzung.

Power-Point-Präsentation heißt:

Mit Power-Point kann man Texte auf dem Computer schreiben.

Bei einer Power-Point-Präsentation können Menschen

die Texte auf einer großen Wand sehen und lesen.

  • Und ein Dokument mit den Bildern von Sabine Soeder.

Sabine Soeder ist Visualisierungs·expertin.

Eine Visualisierung·expertin zeichnet Bilder

zu den Themen von der Sitzung.

Viele Menschen können Bilder besser verstehen als Worte.

Auf den Bildern können die Menschen also sehen:

Über diese Themen wurde bei der öffentlichen Sitzung geredet.

 

Bald schicken wir Ihnen noch andere Dokumente

von der öffentlichen Sitzung.

 

Die Fotos von der öffentlichen Sitzung finden Sie unter diesem Link:

https://www.gleichstellungsraetin-bz.org/news.asp?news_action=4&news_article_id=631821

 

 

 

 

 

Im Jahr 2018 war für den Monitoring-Ausschuss das Thema Wohnen wichtig.

Und die persönliche Assistenz.

Persönliche Assistenz heißt:

Menschen mit Behinderungen brauchen manchmal Hilfe.

Fach·personen können dann helfen.

Zum Beispiel:

o Beim sich Waschen.

o Oder beim Ein·kaufen.

Die Fach·personen heißen Assistent_inn_en.

Das Land Südtirol bezahlt einen Geld-Beitrag

für diese persönlichen Assistentinnen und Assistenten.

Zu diesen 2 Themen hat der Monitoring-Ausschuss viel überlegt.

Und gearbeitet.

Im ganzen Jahr 2018.

Was ist im Landes·gesetz 7/2015 zum Thema Wohnen geschrieben?

Im Landes·gesetz 7/2015 ist im Teil 6 geschrieben:

Das ist wichtig zum Thema Wohnen.

Menschen mit Behinderungen können selbst entscheiden:

  • Wo will ich wohnen?
  • Mit wem will ich wohnen?
  • Wie will ich wohnen?

Jeder Mensch soll selbst wählen können:

  • Möchte ich alleine wohnen?
  • Möchte ich mit anderen Menschen wohnen?
  • Möchte ich in einer Wohn·einrichtung wohnen?

 

Menschen mit Behinderungen sollen alleine wohnen können.

Vielleicht brauchen die Menschen mit Behinderungen

dafür eine persönliche Assistenz.

Das Land Südtirol gibt Geld für diese Assistenz.

Das Geld bekommen nur Menschen mit einer körperlichen Behinderung.

Und die Menschen müssen mehr als 18 Jahre alt sein.

Für Menschen mit Behinderungen soll es viele Möglichkeiten zum Wohnen geben:

  • Wo die Menschen mehr selbst bestimmen können.
  • Wo die Menschen mehr selber organisieren können.
  • Wo die Menschen mehr Verantwortung haben.

 

Menschen mit Behinderungen haben auch das Recht auf sozialen Wohn·bau.

Das heißt:

Die Miete von diesen Wohnungen kostet wenig.

Wann bekommen Menschen mit Behinderungen Geld vom Land Südtirol?

  • Die Menschen wollen eine Wohnung mieten.
  • Oder die Menschen wollen eine Wohnung kaufen.

Diese Wohnungen werden für Menschen mit Behinderungen ein·gerichtet.

Und sind barriere·frei.

 

Welche Daten hat der Monitoring-Ausschuss im Jahr 2018 zum Thema Wohnen gesammelt?

Diese Daten hat der Monitoring-Ausschuss gesammelt:

  • Wie wohnen Menschen mit Behinderungen in Südtirol?
  • Wie viele Menschen mit Behinderungen haben eine persönliche Assistenz?
  • Was funktioniert schon gut beim Wohnen?
  • Was muss in Südtirol noch besser werden?
  • Wie können Menschen mit Behinderungen selbst·ständig wohnen?

 

Der Monitoring-Ausschuss hat mit vielen Menschen geredet:

  • Mit Experten und Expertinnen.
  • Mit Vereinen und Verbänden.
  • Mit den Sozial·sprengeln.
  • Und mit den Bezirks·gemeinschaften.

Der Monitoring-Ausschuss hat einen Bericht geschrieben.

Im Jahr 2019 gehen die Mitglieder vom Monitoring-Ausschuss in den Land·tag.

Und berichten:

Das sind die Ergebnisse vom Thema Wohnen.

Der Monitoring-Ausschuss stellt die Handlungs·empfehlungen zum Thema Wohnen vor.

Handlungs·empfehlungen heißt:

Menschen haben eine Idee.

Menschen sagen:

So könnte die Situation besser werden

Das könnte das Land Südtirol tun.

 

Der Monitoring-Ausschuss gibt Handlungs·empfehlungen:

  • Dem Landtag.
  • Der Landes·regierung.
  • Und dem Landes·hauptmann oder der Landes·hauptfrau.

Diese entscheiden:

Das tun wir.

Das tun wir nicht.

Sie können die Handlungs·empfehlungen zum Wohnen in Leichter Sprache hier lesen:

Der Monitoring-Ausschuss hat für 2017 dieses Thema gewählt:

Unabhängige Lebens·führung und Einbeziehung in die Gemeinschaft.

 

Was ist in der UN-Konvention geschrieben?

Im Artikel 19 von der UN-Konvention ist geschrieben:

Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf unabhängige Lebens·führung.

Unabhängige Lebens·führung heißt:

Menschen mit Behinderungen bestimmen ihr Leben selbst.

Alle Menschen mit Behinderungen sollen selbst·bestimmt leben.

Alle Menschen haben die gleichen Rechte.

Im Artikel 19 ist auch geschrieben:

Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf Ein·beziehung in die Gemeinschaft.

Ein·beziehung in die Gemeinschaft heißt:

Menschen mit Behinderungen wählen selbst:

Wie möchte ich in der Gemeinschaft leben?

Alle Menschen sollen überall mitmachen können.

Zu diesem Artikel 19 hat der Monitoring-Ausschuss viel überlegt.

Und gearbeitet.

Im ganzen Jahr 2017.

 

Was ist im Landes·gesetz 7/2015 geschrieben?

Im Landes·gesetz 7/2015 ist geschrieben:

Menschen mit Behinderungen sollen selbst·bestimmt leben können.

Und selbst·ständig sein können.

Wo ist das besonders wichtig?

  • Bei der Arbeit.
  • Beim Wohnen.
  • Beim mobil sein.

 

Der Monitoring-Ausschuss hat Informationen und Daten gesammelt.

Der Monitoring-Ausschuss hat mit vielen Menschen geredet:

  • Menschen mit Behinderungen.
  • Eltern und Familien von Menschen mit Behinderungen.
  • Fach·personen.
  • Und Mitarbeiter_innen von vielen Ämtern in der Landes·verwaltung.

Und hat die Menschen gefragt:

  • Wie leben die Menschen mit Behinderungen in Südtirol?
  • Wo arbeiten die Menschen mit Behinderungen in Südtirol?
  • Wie sind die Menschen mit Behinderungen in Südtirol mobil?
  • Was läuft gut?
  • Was sollte besser werden?

 

Die erste öffentliche Sitzung vom Monitoring-Ausschuss.

Am 27. Oktober 2017 war dann die erste öffentliche Sitzung

vom Südtiroler Monitoring-Ausschuss.

Die Themen von der öffentlichen Sitzung waren:

  • Was brauchen Menschen mit Behinderungen in Südtirol?
  • Wie können Menschen mit Behinderungen ein unabhängiges Leben führen?
  • Wie können Menschen mit Behinderungen überall mitmachen?
  • Wie ist es im Moment in Südtirol für Menschen mit Behinderungen?
  • Was könnte besser werden für die Menschen mit Behinderungen?

 

In der öffentlichen Sitzung vom Monitoring-Ausschuss haben die Teilnehmer_innen gesagt:

Das fehlt noch in Südtirol.

Und das braucht es noch in Südtirol.

Dann können Menschen mit Behinderungen besser selbst·bestimmt leben.

 

Die Teilnehmer_innen haben nach·gedacht.

Und in Gruppen geredet.

Und Wichtiges auf Plakate geschrieben.

Dann haben die Teilnehmer_innen die Ergebnisse den anderen gezeigt.

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