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Respekt, Selbstbestimmung und Gewaltprävention bei der GWB
Gleichstellungsrätin Brigitte Hofer gestaltete in Bozen und Meran zwei Weiterbildungen für die begleiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GWB Sozialgenossenschaft. Im Mittelpunkt standen Respekt, persönliche Grenzen, Selbstbestimmung und Gewaltprävention.
In Bozen und Meran fanden kürzlich zwei Weiterbildungen der GWB Genossenschaft. Werkstätten. Begleitung., die Menschen mit Behinderungen Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet, mit Gleichstellungsrätin Brigitte Hofer statt. Gemeinsam mit den begleiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialgenossenschaft wurden Fragen rund um einen respektvollen Umgang miteinander, persönliche Grenzen und das Erkennen von Grenzverletzungen besprochen. Die Inhalte wurden in einfacher Sprache und anhand konkreter Alltagssituationen vermittelt.
„Es ist wichtig, dass Menschen ihre eigenen Grenzen kennen, die Grenzen anderer respektieren und wissen, an wen sie sich wenden können, wenn sie Unterstützung brauchen. Ebenso wichtig ist ein vertrauensvolles Umfeld, in dem Anliegen und Beschwerden ernst genommen werden“, betont Hofer.
Anlass für die Weiterbildungen war die Aufnahme von Maßnahmen zur Gewaltprävention und zum Schutz vor Misshandlung in die Dienstcharta der GWB. Der Sozialgenossenschaft war es ein Anliegen, diese Grundsätze nicht nur schriftlich festzuhalten, sondern gemeinsam mit den begleiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu besprechen und im Alltag erlebbar zu machen.
Besonders positiv bewertet Hofer das große Interesse und die aktive Beteiligung der Teilnehmenden. Es wurden Fragen gestellt, Erfahrungen ausgetauscht und konkrete Situationen diskutiert. „Gerade bei Themen wie Respekt und Gewaltprävention ist es entscheidend, die Menschen selbst einzubeziehen. Informationen müssen verständlich und zugänglich sein, damit alle ihre Rechte kennen und selbstbestimmt handeln können“, so die Gleichstellungsrätin.
Die Weiterbildungen stehen auch im Zusammenhang mit dem Jahresthema 2026/27 des Südtiroler Monitoringausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, dessen Vorsitzende Hofer ist. Der Monitoringausschuss beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Gewalt an Menschen mit Behinderungen und wird das Thema bei seiner öffentlichen Sitzung am 28. Jänner 2027 im NOI Techpark in Bozen vertiefen.
Hofer begrüßt die Initiative der GWB und spricht sich dafür aus, ähnliche Weiterbildungen auch in anderen Einrichtungen und Organisationen anzubieten. Interessierte Einrichtungen können sich dafür an das Büro der Gleichstellungsrätin wenden.
Info:
Brigitte Hofer – Gleichstellungsrätin
Cavourstr. 23/c – 39100 Bozen
Tel. 0471 946003
E-Mail: info@gleichstellungsraetin-bz.org
Website: www.gleichstellungsraetin-bz.org
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