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Gennaccaro empfängt Ex-Vize-Ministerpräsidenten für europäische Angelegenheiten Nordmazedoniens

Treffen von Landtagspräsident Gennaccaro mit Bujar Osmani, dem ehemaligen Vize-Ministerpräsidenten für europäische Angelegenheiten und Ex-Außenminister Nordmazedoniens. Im Mittelpunkt des Austauschs stand das Südtiroler Modell des Zusammenlebens mit seinen Garantien für Minderheiten.

Das Südtiroler Modell des Zusammenlebens war das zentrale Thema des Austauschs von Angelo Gennaccaro, Präsident des Südtiroler Landtages, mit Bujar Osmani, dem ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten für europäische Angelegenheiten, Ex-Außenminister und früheren Gesundheitsminister Nordmazedoniens.

Nach dem Treffen am heutigen Mittwochvormittag (16. September 2026) im Landtag in Bozen berichtete Präsident Gennaccaro, dass „in Nordmazedonien neben der mazedonischen Bevölkerung verschiedene Minderheiten leben, darunter als größte die albanische, zu deren Vertretern Osmani zählt. Er hat sich daher für das friedliche und erfolgreiche Modell des Zusammenlebens in Südtirol interessiert.“ In Nordmazedonien sind etwa 60 Prozent der Bevölkerung Mazedonier und 29 Prozent Albaner, die restlichen 10 Prozent setzen sich aus anderen Minderheiten zusammen.

Präsident Gennaccaro erläuterte dem Gast, der von Vertretern des Center for Autonomy Experience von Eurac Research begleitet wurde, die für ihn eine Reihe von Treffen zum Thema Minderheiten, Zusammenleben und Autonomie organisiert hatten, die Besonderheiten des Südtiroler Modells, auch in institutioneller Hinsicht, und bekundete zudem seine Bereitschaft, den Kontakt für weitere Gespräche zu diesem Thema aufrechtzuerhalten.

LT

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