News
Disability Pride Month 2026: Vielfalt ist die Normalität
„Was bedeutet Disability Pride für dich? Worauf bist du stolz?“: Die Antworten auf diese Fragen werden ab dem 1. Juli auf den Social-Media-Kanälen des Südtiroler Monitoringausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie in einem Video auf den FLIRT-Zügen veröffentlicht. Die Initiative wird gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle Südtirols umgesetzt.
Mit dem 1. Juli beginnt weltweit der Disability Pride Month. Aus diesem Anlass hat der Südtiroler Monitoringausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen die Mitmachaktion „Was bedeutet Disability Pride für dich? Worauf bist du stolz?“ ins Leben gerufen. Die eingegangenen Beiträge werden im Laufe des Monats Juli auf den Social-Media-Kanälen des Monitoringausschusses veröffentlicht. Die Initiative wird mit Unterstützung der Antidiskriminierungsstelle Südtirols durchgeführt.
„Disability Pride bedeutet, stolz auf die eigene Identität zu sein und sich nicht dafür verstecken zu müssen, wer man ist“, erklärt Brigitte Hofer, Vorsitzende des Südtiroler Monitoringausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Bereits zum zweiten Mal wurden Menschen eingeladen, ihre persönliche Sicht auf Disability Pride mit einem Foto und einem kurzen Gedanken zu teilen. Die eingegangenen Beiträge zeigen die Vielfalt von Lebenswegen, Erfahrungen, Interessen und Persönlichkeiten und machen deutlich, dass Menschen mit Behinderungen genauso unterschiedlich sind wie alle anderen Menschen.
Darüber hinaus wird – wie bereits im vergangenen Jahr und dank der Zusammenarbeit mit dem Landesressort für Mobilität – ein Video auf den FLIRT-Zügen sowie auf stark frequentierten SASA-Linien in Bozen ausgestrahlt. Darin erzählen die Mitglieder des Monitoringausschusses persönlich, was Disability Pride für sie bedeutet. Das Video wird außerdem auf den Informationsstelen im Südtiroler Landtag gezeigt.
Der Disability Pride Month hat seine Wurzeln in der internationalen Bewegung für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Ähnlich wie andere Pride-Bewegungen setzt er ein Zeichen gegen Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass Menschen mit Behinderungen sich keiner vermeintlichen gesellschaftlichen Norm anpassen müssen, um anerkannt und respektiert zu werden.
„Die gesammelten Beiträge erinnern uns daran, dass Menschen mit Behinderungen keine einheitliche Gruppe sind. Jeder Mensch hat seine eigene Persönlichkeit, seine eigenen Träume, Interessen und Lebensweisen. Gerade diese Vielfalt macht unsere Gesellschaft reicher. Wenn wir uns auf Begegnungen mit anderen Menschen einlassen, lernen wir voneinander und verstehen besser, was Menschsein bedeutet. Disability Pride erinnert uns daran, dass Vielfalt die Normalität ist“, betont Hofer.
Die Vorsitzende des Monitoringausschusses bedankt sich zudem bei allen Personen, die sich an der Initiative beteiligt haben: „Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die ein Foto, einen Gedanken oder einen Teil ihrer persönlichen Geschichte mit uns geteilt haben. Dank ihrer Beiträge können wir authentische Erfahrungen sichtbar machen und zeigen, wie vielfältig und einzigartig Menschen mit Behinderungen sind – genau wie jeder andere Mensch in unserer Gesellschaft.“
Auch Priska Garbin, Verantwortliche der Antidiskriminierungsstelle Südtirols, begrüßt die Initiative: „Sichtbarkeit ist eine grundlegende Voraussetzung für Gleichberechtigung. Die gesammelten Beiträge zeigen deutlich, dass Menschen mit Behinderungen ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft sind. Disability Pride steht für Respekt, Teilhabe und den Abbau von Vorurteilen.“
Die Beiträge werden ab dem 1. Juli auf den Instagram- und Facebook-Seiten des Südtiroler Monitoringausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen veröffentlicht. Ziel der Initiative ist es, den Stimmen von Menschen mit Behinderungen Sichtbarkeit zu verleihen und das Bewusstsein für Inklusion, Selbstbestimmung und Vielfalt in unserer Gesellschaft zu stärken.
Kontakt:
Brigitte Hofer
Vorsitzende des Südtiroler Monitoringausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Tel. 338 2511066
E-Mail: info@gleichstellungsraetin-bz.org
GR

