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Weitere Panel-Anhörungen im Corona-Untersuchungsausschuss
Mitglieder des U-Ausschusses Corona hören weitere Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsbereich aus Deutschland an. Stellungnahmen zu breiter Themenpalette – von Lockdowns bis zu genetischer Impfung.
Der Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen der Jahre 2020–2023 und Feststellung der Verantwortlichkeiten des Südtiroler Landtages ist am heutigen Mittwoch (1. April 2026) unter dem Vorsitz von Brigitte Foppa zusammengetreten.
Dabei stand am Vormittag zunächst die Anhörung mit Andreas Sönnichsen, Universitätsprofessor sowie Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, auf der Tagesordnung. Es folgte eine Panel-Anhörung mit folgenden Experten im Sanitätsbereich aus Deutschland: Stefan Homburg, Ständiges Mitglied der Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag, Wolfgang Wodarg, Arzt und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages, Michael Nehls, Mediziner mit Spezialisierung auf Molekulargenetik, sowie Helmut Sterz, Fachtierarzt für Pharmakologie und Toxikologie.
Am Nachmittag kamen dann mit Sucharit Bhakdi, ehemaliger Professor und Lehrstuhlinhaber für Medizinische Mikrobiologie, Ulrike Kämmerer, auf Virologie, Molekularbiologie und Immunologie spezialisierte Biologin, sowie Tom Lausen, Ständiges Mitglied der Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag sowie des Thüringer Landtages, erneut Fachleute aus dem Gesundheitsbereich im Rahmen einer Panel-Anhörung zu Wort.
Ausschussvorsitzende Foppa berichtete nach dem Ende der Sitzung, „dass während der Anhörungen eine Vielzahl von Themen vertieft wurden, darunter die Maßnahmen wie Lockdowns, Schulschließungen und Maskenpflicht“. Besprochen seien aber auch die Massentestungen und Teststrategien worden, ebenso wie die Auslastung der Krankenhäuser und die Einordnung der Coronakrankheit im Vergleich zu anderen Infektionskrankheiten wie Ebola oder Schweinegrippe. „Mit den Covid-19-Impfungen haben wir uns auch befasst, u.a. mit den Zulassungen der Impfstoffe, den Wirkungsmechanismen, der Datenlage, dem Vergleich der Maßnahmen in Europa sowie mit möglichen Folgeschäden von Impfungen“, führte Foppa aus und ergänzte: „Einen großen Teil des Tages hat das Thema der genetischen Impfungen eingenommen: deren Funktionsweise, welche Problematiken im Kontext laut den heute angehörten Experten entstanden sind, der mögliche Zusammenhang mit Krebserkrankungen und die Weitergabe bei Schwangerschaft.“
Die nächste Sitzung des Untersuchungsausschusses findet am Dienstag, 21. April 2026, statt.
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