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Gennaccaro bei Präsidentenkonferenz: „Gleichstellungsrätinnen schützen“

Bei der jüngsten Konferenz der Präsidenten der gesetzgebenden Versammlungen der Regionen und autonomen Provinzen wurde u.a. über die mögliche Abschaffung der regionalen Gleichstellungsrätinnen diskutiert. „Dies wäre ein Rückschritt“, unterstreicht Landtagsvizepräsident Gennaccaro.

Die Gefahr der Abschaffung der regionalen Gleichstellungsrätinnen war eines der Themen bei der Konferenz der Präsidenten der gesetzgebenden Versammlungen der Regionen und autonomen Provinzen gestern (31. März) in Rom. Für den Südtiroler Landtag hat Vizepräsident Angelo Gennaccaro an der Vollversammlung teilgenommen.

„Auf der Tagesordnung stand auch“, informiert Vizepräsident Gennaccaro, „eine Diskussion über das Gesetzesdekret bezüglich einer einzigen gesamtstaatlichen Gleichstellungsstelle, das das Netzwerk der regionalen Gleichstellungsrätinnen gefährdet: Ich konnte berichten, wie sehr diese Einrichtung, die beim Landtag angesiedelt ist, in Südtirol geschätzt wird, und ich habe mit den anderen Präsidentinnen und Präsidenten übereingestimmt, dass die Zentralisierung der entsprechenden Zuständigkeiten in Rom einen Rückschritt für den Schutz der Chancengleichheit in der Arbeitswelt darstellen würde. Ich habe daher, wie die anderen Teilnehmenden der Sitzung, den Entschließungsantrag der Präsidentin des Regionalrats von Umbrien, Sarah Bistocchi, unterstützt, der darauf abzielt, die Präsenz der Gleichstellungsrätinnen in den Regionen zu schützen und zu fördern. Wir hoffen, dass diese Stellungnahme, die der Regierung bereits übermittelt wurde, zu einem Umdenken in dieser Angelegenheit beiträgt.“

LT

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