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U-Ausschuss Corona (2/2): Erfahrungsberichte zu Impfkampagne und Suspendierung

In der Nachmittagssitzung standen im Untersuchungsausschuss weitere Anhörungen mit Experten im Sanitätsbereich auf der Tagesordnung, dabei wurden die Themen Impfung und die Suspendierung eines Apothekers erörtert.

Am heutigen Mittwoch (25. März 2026) ist der Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen der Jahre 2020–2023 und Feststellung der Verantwortlichkeiten des Südtiroler Landtages unter dem Vorsitz von Brigitte Foppa zusammengetreten. Erneut stand der Themenblock Sanität/Gesundheit im Fokus der Anhörungen: Nach den Stellungnahmen mehrerer Fachleute aus dem Gesundheitsbereich aus dem In- und Ausland am Vormittag standen in der Nachmittagssitzung die Anhörungen von Mariano Bizzarri, ordentlicher Professor für klinische Pathologie an der Universität „La Sapienza“ in Rom, Marco Cosentino, Professor für Pharmakologie an der Universität Insubria und Leiter des Zentrums für medizinische Pharmakologieforschung, Hannes Strasser, niedergelassener Urologe im Medzentrum Hall, sowie Johannes Fragner-Unterpertinger, Apotheker in Mals, auf der Tagesordnung.

„Wir sind mit den italienischen Professoren Cosentino und Bizzarri sehr tief ins Thema Impfen eingetaucht“, informierte Vorsitzende Foppa im Anschluss an die Sitzung. „Sie haben die Mitglieder des Ausschusses auf verschiedene kritische Aspekte rund um die Impfpflicht aufmerksam gemacht, darunter auf die fehlenden Testphasen vor Beginn der Impfkampagne und die begrenzte Verfügbarkeit von Daten zum Zeitpunkt der Einführung der Impfungen sowie auch heute noch, beispielsweise in Bezug auf Tests und die Nebenwirkungen der Impfungen selbst.“ Von den Angehörten habe es auch sehr kritische Stimmen gegeben. „Prof. Strasser zeigte sich sogar davon überzeugt, dass die Impfungen die Pandemie angeheizt hätten. Er sagte wörtlich, dass die Pandemie auf politischer Ebene von Idioten gelenkt worden sei“, so Foppa.

Der Malser Apotheker Fragner-Unterpertinger habe sich indes zu seiner mehrmonatigen Suspendierung geäußert. „Er hat uns von seiner Entscheidung berichtet, gegen die Impfpflicht anzutreten”, erklärte Ausschussvorsitzende Foppa. „Und er berichtete auch von Diffamierungen, die ihn und andere Ungeimpfte in dieser Zeit getroffen haben. Fragner-Unterpertinger beendete die Anhörung, indem er den Mitgliedern des Ausschusses eine Lavendelsalbe übergeben hat, für die Versöhnungskommission, wie er sagte.”

Die nächste Sitzung des Corona-Untersuchungsausschusses findet am 1. April statt; es sind ganztägig Anhörungen geplant.

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