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Niederösterreich informiert sich über Gemeindeentwicklung

In Anwesenheit von Landtagspräsident Schuler und dem niederösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Pernkopf haben sich Gemeindevertreter aus Südtirol und Niederösterreich in der Laimburg zu einem Austausch über die nachhaltige Belebung von Ortskernen getroffen.

Die nachhaltige Entwicklung von Gemeinden und ländlichen Räumen stand im Mittelpunkt eines Treffens, das am 17. März 2026 von der Agentur Dorf- & Stadterneuerung Niederösterreich im Felsenkeller der Laimburg organisiert und mit Grußworten von Landtagspräsident Arnold Schuler sowie dem niederösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf eröffnet wurde. Ziel der Veranstaltung, bei der Gemeindevertreterinnen und -vertreter aus Südtirol und Niederösterreich eingeladen waren, war es, erfolgreiche Modelle kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die Weiterentwicklung der Gemeinden zu gewinnen.

Die Agentur Dorf- & Stadterneuerung unterstützt in Niederösterreich die Revitalisierung von Ortskernen und fördert gezielt die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden. Themen wie die Wiederbelebung von Leerstand, die Stärkung gewachsener Ortsbilder sowie die aktive Einbindung der Bevölkerung standen auch beim Austausch in der Laimburg im Fokus.

„Niederösterreich ist – wie auch Südtirol – aktiv darum bemüht, der Abwanderung aus ländlichen Gebieten entgegenzuwirken“, berichtete Landtagspräsident Schuler. „Im Rahmen des intensiven Austauschs haben wir wertvolle Einblicke in verschiedene Modelle der Ortskernbelebung, der Revitalisierung von Leerständen und der aktiven Einbindung der Bevölkerung gewonnen. Der Dialog hat einmal mehr gezeigt, wie entscheidend Zusammenarbeit, innovative Ansätze und das Lernen voneinander sind, um unsere Dörfer nachhaltig lebendig und attraktiv zu halten.“

Der niederösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter Pernkopf unterstrich: „Südtirol und Niederösterreich verbindet eine lange Freundschaft und viele Traditionen. Daher holen wir uns mit unserer Exkursion auch viele neue Ideen zur Belebung und Erneuerung unserer Dörfer. Südtirol kann uns hier in vielen Punkten Vorbild und Inspiration sein, zum Beispiel wenn es um das Ortsbild und die Beteiligung der Bevölkerung und der Betriebe geht. Viele junge und engagierte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister leben das vor und bestärken mich auch darin, dass Kooperation wesentlich besser als Konfrontation ist. Daher auch ein klares Nein zu diversen politischen Fantasien in Österreich, Gemeinden zu fusionieren. Stattdessen müssen wir zusammenarbeiten, so wie das die Gemeinden in Südtirol und in weiten Teilen Niederösterreichs schon vorleben.“

LT

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